Was ist eine Elektroenzepahlographie (EEG)?

Beim EEG werden die Gehirnströme gemessen, indem die Spannungsschwankungen des Gehirns abgeleitet werden. Die Hirnströme endstehen durch Aktivitäten großer Nervenzellverbände.

Mit Hilfe von etwa 20 auf die Kopfhaut platzierten Metallelektroden werden die Spannungsunterschiede zwischen jeweils zwei Elektroden in verschiedenen Kombinationen gemessen. Diese Kurven werden dann durch einen Verstärker sichtbar gemacht und auf einem Monitor angezeigt. Der Arzt beurteilt diese Wellen dann nach verschiedenen definierten Kriterien.

Somit können Veränderungen der Hirnaktivität erfasst werden z.B. Krampfpotentiale, entzündliche oder stoffwechselbedingte Veränderungen, Medikamenteneffekte usw.

Was sind Akustisch evozierte Potentiale (AEP)?

Akustisch evozierte Potentiale dienen zur Funktionsprüfung des Gehörs sowie der Hörzentren des Gehirns. Zur Untersuchung werden auf die Kopfhaut drei kleine Elektroden aufgeklebt, die die Reaktion des Hörnerven und der im Gehirn gelegenen Hörzentren auf akustische Signale aufzeichnen. Als akustische Reize dienen so genannte Clicks, die über einen Kopfhörer dargeboten werden.

Um gute Messergebnisse zu bekommen ist es wichtig, sich während der Untersuchung völlig zu entspannen, da nur dies die Aufzeichnung der sehr niedrigen, akustisch evozierten Potentiale ermöglicht, daher wird diese Untersuchungen bei kleineren Kindern im Schlaf auf der Station durchgeführt. Häufig ist hierfür eine Sedierung notwendig.

Was sind visuell evozierte Potentiale (VEP)?